Kaffeemaschinen & Co

Severin Piccola – Das Endergebnis

Ich muss gestehen, dass ich mir erst nicht vorstellen konnte das die Marke Severin einen vernünftigen Kaffeevollautomaten rausbringt der es mit Jura oder Saeco aufnehmen kann. Weit gefehlt, die Piccola ist nicht nur kleiner sondern kostet auch nur halb so viel. Die Anleitung muss man lesen bevor man die Maschine in Betrieb nimmt, auf den ersten Blick sind die Tasten nicht selbsterklärend, das einmal getan, kurz durchgespült kann es auch schon losgehen.

bedienfeld

Das einzige Problem ist das der Mahlgrad standartmäßig auf grob eingestellt ist, somit läuft erstmals eine wässrig-braune Brühe in die Tasse. Hätte man die Anleitung zu ende gelesen wäre einem dieser Schritt erspart geblieben. Kurz während des Mahlvorgangs (wichtig, sonst kann etwas kaputt gehen) das Rädchen nach rechts gedreht und der Kaffee verfärbt sich tief schwarz und bekommt eine schöne Crema. Der Wassertank lässt sich auch ganz leicht befüllen anheben und unter den Wasserhahn, man kann auch nur die Klappe anheben und beispielsweise mit einer Kanne das Wasser auffüllen. Die Maschine reinigt sich immer vor und nach dem Ein-/Ausschalten, das mag für den ein oder anderen etwas befremdlich sein aber dadurch gibt es auch keine verschimmelte Brühgruppe (bei meiner alten Saeco kam das gerne vor, schon nach drei Tagen). Bildschirmfoto 2013-11-18 um 20.03Die Abtropffläche/Getränkehalter ist auch gleichzeitig das „Auffanglager“ für Reinigungswasser UND Kaffeesatz – einmal rausziehen und schon kann das Wasser abgeschüttet werden und der extra Behälter für das Kaffeemehl entleert werden. Es kann vorkommen dass wenn zu viel Wasser in der Schale ist der gepresste Kaffee ein bisschen schwimmt, mich stört das nicht, so kommt eben alles in den Abfluss. Ich habe die Maschine nun seit vier Wochen und bin vollends begeistert, der Kaffee schmeckt in allen Varianten sehr gut, ist vollmundig und zwar etwas laut und nicht ganz so schnell wie bei Vergleichsmodellen aber dennoch einfach und rasch zubereitet. Auch jeder Besucher und somit Testtrinker war angetan, ich kann diese Maschine definitiv weiter empfehlen.kaffee

Fazit: Wer nicht so viel Platz zu vergeben hat oder einen kleinen Kaffeevollautomaten sucht ist mit der Piccola richtig beraten, das Preis-Leistungsverhältnis stimmt definitiv, jedes Getränk kann auf seine persönlichen Bedürfnisse eingestellt werden, sei es Wassermenge, Kaffeestärke oder Milchschaum. Die Maschine kostet je nach Onlineshop/Laden zwischen 399 Euro und 500 Euro.

Top:

  • Größe
  • Preis
  • Handling
  • Geschmack

Flop:

  • keine Anzeige für Bohnenfüllstand
  • lautere und längere Zubereitungszeit (ein Kaffee mit 220 ml dauert circa eine Minute)

Totale

 

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4 Kommentare

  • Reply
    mechthild bekmanis
    6. Dezember 2013 at 21:48

    Ich finde sie auch klasse .was kostet die maschine

    • Reply
      sylvche
      8. Dezember 2013 at 11:54

      Das ist ein guter Punkt, vielen Dank, das werde ich gleich editieren. 🙂
      Bei amazon beispielsweise rund 484 Euro.

  • Reply
    Hasi
    12. Februar 2015 at 22:01

    Ich finde die Maschine auch sehr formschön.

Und was meinst du?