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Kind & Baby / Lifestyle

Emmaljunga Kinderwagen NXT90 F im Test

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Emmaljunga Kombi-Kinderwagen

in der Limited Edition Competition Black als Set mit NXT- Liegewanne.Anzeige gruen  1 - Emmaljunga Kinderwagen NXT90 F im Test

Mein Bruder hat kurz vor Weihnachten ein Kind bekommen und somit stehen mal ganz andere Tests auf dem Plan. Für babymarkt.de durften wir uns die Sonderedition des schwedischen Herstellers Emmaljunga in tiefschwarz genauer ansehen.

Angeblich soll das Modell NXT90 F der Favorit der Eltern sein und die Qualität sogar spürbar.

Der äußerst beliebte Kinderwagen, der die Möglichkeit einer völlig geraden Liegefläche bietet. Geräumig, elegant & kompakt zusammenklappbar!

Klingt ja alles toll, hält die Werbung aber was sie verspricht?anleitung 1024x768 - Emmaljunga Kinderwagen NXT90 F im Test

Erster Eindruck & Aufbau:

Pluspunkt für die Optik! Der Kombikinderwagen überzeugt durch seine klaren Linien und die gute Verarbeitung. Das Aluminiumgestell macht einen sehr robusten Eindruck und alle Teile sind völlig geruchsneutral. Die Babywanne und der Sportsitz wirken hochwertig und haben durchdachte Features. Mehr dazu später – erstmal befreien wir die Einzelteile aus den Kartons und zeigen euch im Video wie das Emmaljunga Modell zusammengebaut wird und es zusammengeklappt werden kann.

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In gut 15 Minuten ist das gute Stück aufgebaut, zuerst wird das Gestell aufgeklappt und die Reifen montiert. Dann den Griff ausziehen, einstellen und den „Einkaufskorb“ einbauen. Sitz und Babywanne von allen Verpackungen befreien und eins von beidem auf den Rahmen klicken. Am Sportsitz muss der Frontbügel und das Verdeck befestigt werden. Die Wanne muss hingegen erst aufgerichtet werden, dafür die Metallstütze nach vorne und hinten ziehen und die Druckknöpfe der Schlaufen am Boden befestigen.  Matratze drauf und Winddecke über die Klettverschlüsse an der Wanne befestigen.

Wie sieht es nun mit der Klappfunktion und dem Komfort aus?

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Zusammengeklappt passt das Gestell samt Rädern gut in den Kofferraum, das Gewicht von 9,7 Kilo ist aber nicht ohne. Die Liegewanne kommt nochmal auf 4,1 Kilo und der Sportsitz bringt 6,1 Kilo auf die Waage. Durch das recht hohe Gewicht fährt sich der Kinderwagen aber sehr ruhig und macht einen sicheren Eindruck. Die Gummireifen eigenen sich perfekt für Asphalt aber auch Offroad überzeugt das Fahrgefühl.
Die schwenkbaren Vorderräder können festgestellt werden, so muss ich im Gelänge oder Wald nicht ständig gegenlenken, sondern der Emmaljunga fährt ruhig geradeaus. Für die Stadt ist die Wenigkeit aber super und dort würde ich immer die gelösten vorderen Reifen empfehlen.

Das Gestell lässt sich in zwei Stufen verkleinern. Für die schnellere Variante muss man nur den Aufsatz abnehmen (Sitz oder Wanne) dann den Griff einfahren und umklappen. Zum Entriegeln den grauen Hebel sowie die zweite Sicherung verschieben, dann lässt sich der Korpus zusammenklappen und leichter verstauen. Es besteht aber auch die Möglichkeit die Reifen abzubauen um nochmal Platz zu sparen. Manchmal hakt das Entriegeln und man benötigt ein paar Anläufe, ansonsten klappt die Verkleinerung aber ganz gut.

Hat Platz im Kofferraum – in kleinen Autos aber wenig!

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Babywanne und Sportsitz:

Die Wanne lässt sich easy auf das Gestell einklicken und ebenso leicht abnehmen. Schläft das Baby zum Beispiel gerade, kann ich nach dem Spaziergang die Wanne abnehmen und muss nicht den ganzen Wagen ins Haus schieben. Die Matratze wirkt etwas dünn und liegt direkt auf dem aufstellbaren Rückenteil, hier würden wir uns vielleicht eine extra Polsterung wünschen, denn schon bei leichtem Druck spürt man den unebenen Untergrund.

Da der Sitz erst ab einem Alter von sechs Monaten benutzt werden kann, können wir dazu leider noch nicht so viel sagen. Gut gefällt uns allerdings, dass die Richtung geändert werden kann, das Baby kann also zum Schiebenden hin oder von ihm entfernt gesetzt werden.
Zum Drehen oder Entfernen des Sitzes einfach links und rechts die Hebel nach oben drücken und den Sitz hochziehen. Das klappt völlig problemlos und ohne Kraftanstrengung. Mehr Details zu unserem Test gibt es hier zu lesen.

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Fazit Emmaljunga Kinderwagen NXT90 F:

Der schwarze Kinderwagen wirkte auf den Fotos nicht sonderlich freundlich,  anfangs hatte ich also echt Bedenken, er könnte zu hart wirken.
In Natura sieht das aber ganz anders aus, der Look ist zurückhaltend schlicht und sehr stylisch. Die weißen Logoschriftzüge und das Aluminiumgestell lockern auf und die massive Verarbeitung versprüht regelrecht etwas Luxuriöses.

Komfort wird bei diesem Modell großgeschrieben, sei es durch die alltagstauglichen Reifen, die schnelle Anpassung des Sitzes und vor allem die Einstellmöglichkeit der Schiebestange. Diese lässt sich in Länge und Winkel mit wenigen Klicks in Sekunden einstellen.

Das Set gibt es für momentan 899,99 Euro beispielsweise bei babymarkt zu kaufen. Das Preis-Leistungsverhältnis finde ich bei einer Nutzung von drei Jahren angemessen, auch wenn das Zubehör etwas preiswerter sein könnte.
Den NTX90 F können wir also definitiv empfehlen und auch die Limited Edition in Schwarz hat uns überzeugt!

Kennt ihr Emmaljunga oder habt schon Erfahrungen mit der Marke gemacht?

schale 1024x762 - Emmaljunga Kinderwagen NXT90 F im TestDas Produkt wurde uns für diesen Test zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an das Team von Babymarkt. 🙂

4 Kommentare

  • Avatar
    Shadownlight
    28. Februar 2019 um 10:34

    Das Modell finde ich klasse!
    Liebe Grüße!

    Antworten
  • Avatar
    Melly Schmitt
    8. März 2019 um 23:04

    Ich kenne die Marke noch nicht 🙂

    Antworten
  • Avatar
    Ivo
    3. September 2020 um 12:32

    Wir haben ebenfalls einen Emmaljunga NXT90er. Unter dem Strich tut er was er soll. Aber nochmals kaufen, leider NEIN.
    Er leiert schnell aus. Die Räder nutzen sich derart schnell ab, dass wir immer wieder neue Kaufen müssen. Das Profil ist zu schnell abgefahren. Haben die Gummi zum pumpen, da diese über Stock und Stein bei uns auf dem Land besser geeignet sind.
    Dazu der billige, sehr enttäuschende Handgriff aus Leder. Dieses ist derart dünn, dass es sich nicht nur nach kürzester Zeit verdreht, sondern bei uns nach nicht mal einem Jahr schon Risse hat. Da hängen schon Stücke runter und sind schon abgerissen.
    PEINLICH. V.a. wenn da ein “billig”Model für 2-300 Euro daneben steht, doppelt so alt ist und noch wie neu aussieht.
    Dazu die Fussbremse welche sich sehr schwerfällig bedienen lässt und hakt.
    Eine “Handbremse” wäre auch nett, auch wenn es ohne geht.

    Insgesamt, sieht der Emmaljunga top aus. Sportlich modernes Design, wir haben ihn in Dunkelgrün und das leder, sofern noch welches an der Stange hängt…. Beige.
    Aber eben, er sieht gut aus, fällt schnell auseinander.

    Kaufe ich ein Auto im oberen Preissegment, erwarte ich einen Unterschied zu den billigeren Modellen. V.a. dass dieser auch hält. So ist es auch bei Kinderwagen. Aus diesem Grund stimmt für uns die Preis-Leistung nich Ansatzweise.

    Schade Emmaljunga. V.a. da bei uns auch die Tatsache das alles in Europa, Schweden hergestellt wird eine grosse Rolle beim Kauf gespielt hat.

    Antworten
    • Sylvia
      Sylvia
      4. September 2020 um 10:38

      Hallo Ivo und vielen Dank für das Feedback, wir sitzen auch gerade an dem Beitrag “Ein Jahr mit Emmaljunga” und dabei kommt der Wagen ähnlich schlecht weg. Die anfängliche Euphorie – die auch aus fehlender Vergleichbarkeit resulierte – ist dahin. Eine Abnutzung der Räder hatten wir nicht, dafür ist uns nach kurzer Zeit der Griff kaputt gegangen, so ein Seitenteil zum Verstellen war plötzlich weg. Der Griff ist bei uns auch noch heil, dafür qietschen ständig die Reifen. Der Kinderwagen wäre für 300 Euro ok, aber mehr ist er tatsächlich nicht wert. Finde das auch mega schade. Haben jetzt einen Buggy von Hauck, der kostete nur knapp 100 Euro und ist in nahezu allen Punkten so viel besser als das Schwedenmodell.

      Liebe Grüße
      Sylvia

      Antworten

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