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Sport & Fitness / Technik

Sigma Sportuhr PC 15.11 im Praxistest

uhr - Sigma Sportuhr PC 15.11 im PraxistestSigma setzt auf das Motto: Weniger ist mehr.

Sigma will mit seinem Basicmodell „PC 15.11“ Einsteiger und Gelegenheitssportler überzeugen, ob das klappt!?

Anzeige gruen  1 - Sigma Sportuhr PC 15.11 im Praxistest Auf Schnickschnack wird völlig verzichtet und der beiliegende Brustgurt arbeitet analog. Im Jahr 2018 ist das schon fast eine Besonderheit. Die Uhr gibt es in vier Farben: schwarz, blau, mintgrün und rot-orange.

Inbetriebnahme:

Leider ist die Uhr nicht selbsterklärend, somit hilft nur der Blick auf den großen “Beipackzettel”. Mit der Tastenkombi Start+Stop starte ich das Menü und kann über die Plus- und Minusknöpfchen meine Eingaben bestätigen. Was in der Anleitung nur völlig fehlt ist der Hinweis, wie ich aus dem Menü wieder rauskomme. Nachdem ich die verschiedensten Kombinationen ausprobiert habe und immer scheiterte, legte ich das Gerät erstmal weg, doch auch im Ruhezustand blieb der Monitor im Menümodus. Nach einer Stunde zeigte das Display die Uhrzeit an – endlich! Größe, Gewicht, Datum und alle relevanten Daten sind somit gespeichert und es kann losgehen.

Telefonieren, Schlafmessung oder farbiges Display – Fehlanzeige!anleitung - Sigma Sportuhr PC 15.11 im Praxistest

Die Uhr ist ein reines Sportgerät und das Hauptaugenmerk liegt in der Speicherung und Messung der Daten. Das sagt der Hersteller über seine Uhr:

Sigma Sportuhr „PC 15.11“: Der optimale Trainingspartner
ist wasserfest und somit gut geeignet für Aqua-Fitness und Trainingseinheiten in der Natur. Rundenzeiten, Rundenzähler, Uhrzeiten, Gesamtkalorien und Trainingszeiten sind nur einige der Informationen, die sich mit dem Pulsmesser ablesen lassen. Ebenfalls sind Sie zu jederzeit über die durchschnittliche, maximale- und aktuelle Herzfrequenz informiert. Trainingsfunktionen wie beispielsweise die Zeit pro Runde, die Zeit seit dem Start, Trainingszeiten in Zielzone pro Runde und viele mehr, verhelfen zu einer optimalen Auswertung Ihrer Trainingsdaten und einer Steigerung der Leistungsfähigkeit.

Handling:

Hat man die Bedienung einmal geschnallt, ist sie recht easy. Jeder Modus wird gestartet, indem ich zwei Sekunden auf die jeweilige Taste drücke. Ich kann meine Sprints stoppen, die Runden zählen oder mir die Zwischenzeiten während des Laufens anzeigen lassen. Auf dem Display kann ich dann die Zeit, verbrauchten Kalorien und Herzschlag ablesen. Der Batteriestatusanzeige kann ich entnehmen, wann ich die Batterie wechseln muss.

Optik & Haptik:

Der oldschool Look und das griffige Material haben ihren ganz eigenen Reiz. Das Display lässt sich auf Knopfdruck beleuchten, diese Funktion gehört aber auch schon zu den, sagen wir mal, Special Features. Die Knöpfe lassen sich auch während des Joggens leicht bedienen und das lästige Gepiepe stummstellen. Trotz der Größe – der maximale Durchmesser beträgt fast 5 cm – stört die Uhr nicht und lässt sich angenehm tragen. Das Displayglas wirkt auch weniger empfindlich als bei einer Smartwatch und bei einem Kaufpreis von unter 50 Euro tut ein Kratzer auch nicht so weh. Der Brustgurt überträgt die Daten ohne Mucken und sitzt fest – wäre er digital, könnte ich ihn auch für das Rudergerät nutzen. Aber ok, dafür müsste ich wohl tiefer in die Tasche greifen.

 

hinten - Sigma Sportuhr PC 15.11 im PraxistestFazit Sigma Sportuhr:

Auch wenn das Handling gewöhnungsbedürftig ist, kann ich die Uhr für Läufer empfehlen. Das Band sitzt gut und scheuert nicht – meine Smartwatch von Garmin hinterließ rote Striemen auf der Haut und das Band musste ausgetauscht werden. Sowas ist bei diesem Modell gar nicht erst möglich, die Uhr ist wie sie ist und kann auch nur die Basics.

+ Größter Pluspunkt ist die Herzfrequenzmessung über den Brustgurt, denn die Werte sind viel genauer als die der modernen Messmethode übers Handgelenk. Gerade wenn ihr eure Leistung so kontrollieren wollt und in den verschiedenen Pulsbereichen arbeitet, ist die Uhr eine praktische Hilfe. Durch das geringe Gewicht spüre ich die Uhr fast gar nicht.

Leider kann man die Daten nicht auf das Handy oder den PC übertragen, sie lässt sich also auch nicht mit Sportapps oder so koppeln. Um zu wissen wie das Wetter ist, müsst ihr aus dem Fenster schauen – smarte Features gibt es nicht. Die Anleitung ist zwar nett bebildert, mir fehlen aber entscheidende Infos.

Wenn ihr auf der Suche nach einer reinen Fitnessuhr ohne Firlefanz seid, dann kann die Sigma Sportuhr auf jeden Fall punkten. Sie läuft klassisch mit einer Batterie und muss somit nicht alle paar Tage geladen werden. Bei amazon kostet die Pulsuhr momentan 47,61 Euro und den Preis halte ich für angemessen.

Kennt ihr die Marke Sigma?seite - Sigma Sportuhr PC 15.11 im Praxistest

 

Das Produkt wurde uns für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

5 Kommentare

  • Avatar
    Shadownlight
    12. November 2018 um 15:30

    Die finde ich äußert interessant!
    Ich wünsche dir einen guten Start in die Woche!

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  • Avatar
    ONMA
    11. Januar 2019 um 7:15

    Ja! Wenn Sie Ihre Leistung kontrollieren und in verschiedenen Pulsbereichen arbeiten wollen, ist die Uhr eine praktische Hilfe.

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  • Avatar
    Melly Schmitt
    13. März 2019 um 20:28

    Nein Kenne die Marke überhaupt nicht wäre auch nichts für mich so eine Uhr 🙂

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  • Avatar
    Lothar Weisz
    2. Februar 2020 um 13:50

    Was mich an dieser Uhr erheblich stört, ist der Brustgurt, da er mitnichten die Daten ohne Mucken überträgt. Ohne das der Gurt mehrmals angefeuchtet wird ( ca. 5 mal und öfter) findet keine Pulsübertragung statt.Selbst während des Trainings kommt es immer vor, das die Übertragung abbricht und das über einen längeren Zeitraum. Somit ist die Auswertung nach dem Training fehlerbehaftet. Fazit: unzuverlässig und nicht empfehlenswert

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    • Sylvia
      Sylvia
      4. Februar 2020 um 7:05

      Danke für Ihren Kommentar! Wir hatten bis jetzt keine Probleme mit der Übertragung, nutzen die Uhr aber nicht mehr, da uns doch einige Features fehlen.

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