Technik

Galaxy Note 3 & Gear – das Fazit

Seit fast einem Monat teste ich die Kombi bestehend aus dem Samsung Galaxy Note 3 und der Smartwatch Galaxy Gear. Mein erster Eindruck war das beide Geräte wirklich sehr groß sind, für einen Frauenarm finde ich die Uhr etwas groß, auf der anderen Seite kann man durch diese Größe das Display wirklich gut ablesen und/oder Nummern gut eintippen alles eine Gewöhnungssache. Auch das Note 3 ist ein Riese, ich habe seit fast drei Jahren das Galaxy S2 und einige meiner Freunde finden das im Vergleich zu einem Iphone schon groß, jetzt habe ich „ein Handy zum erschlagen“ Also Noteneuling ist der Größenunterschied wirklich im ersten Moment fast schockierend, das Note 2 ist aber größentechnisch nicht wirklich anders, es ist etwas breiter dafür aber auch etwas weniger hoch.

Galaxy Ausgepackt

 

Los geht’s mit der Gear:

Die Optik:
Die Smartwatch ist sehr gut verarbeitet und wirklich hochwertig, ich habe als Testmodell die Farbkombi weiß/gold bekommen, das ist leider echt nicht mein Fall und mein Freund war auch mäßig begeistert wenn er sie zum Joggen mitgenommen hat.  In schwarz oder silber sieht die Uhr aber wirklich sehr gut und sportlich aus. Etwas klobig wirkt die Gear bei Frauen mit sehr schmalen Handgelenken denn das Gehäuse ist aus Metall und passt sich somit nicht an die Form des Arms an.

Das Display:
Das Display ist 4,14 cm groß und hat eine Auflösung von 320×320 Pixel dadurch ist alles scharf zu erkennen und lässt sich flüssig bedienen. Toll finde ich dass automatisch erkannt wird wann man auf das Display schaut und dieses dann angeht.

Die Kamera:
Die „Stasi-Funktion“, in das Armband ist ein Kamera integriert, diese ermöglicht das Fotografieren aus dem Handgelenk, die Fotos sind erstaunlicherweise wirklich gut trotz der geringen Auflösung von 1,9 MP und des nicht vorhandenen Blitzes.  Auch 16 Sekunden lange Videos, diese in HD Qualität, können erstellt werden, die Fotos und Videos werden dann sofort an die Uhr gesendet und können dort weiter bearbeitet werden.

Fazit:                                                                                                                         

Die Galaxy Gear ist momentan mit den Modellen Note3, S4 und S4 Active koppelbar, ermöglicht freihändiges Telefonieren in akzeptabler Qualität, empfängt Emails, SMS und kann diese via S-Voice auch ohne Hände beantworten. Die Art des Ziffernblattes kann man aus verschiedenen Designs wählen, oder digital anzeigen mit beispielsweise dem aktuellen Datum und der Temperatur, auch ein Schrittzähler ist vorhanden. Bei normaler Nutzung hält der Akku einen Tag.
Circa 250 Euro halte ich für etwas hoch aber ansonsten ein nettes Gimmick.

NOTE 3:

Die Optik:

Das Note 3 überzeugt optisch schon mal auf ganzer Linie, es hat nicht wie die Modelle Galaxy 3 und 4 diese runde Form, mir persönlich gefällt die gar nicht. Es ist eckig, mit leicht abgerundeten Ecken, einer Edelstahlumrandung und einem Cover in Lederoptik, diese sieht nicht nur schick aus sondern verhindert auch Kratzer und gibt einen sicheren Halt in der Hand.

Das Display:

14,48 cm groß Full HD Super AMOLED Display, mit 16 Millionen dargestellten Farben ist darauf ist wirklich alles scharf und gut zu lesen.

Die Kamera:

13 MP und somit eine Auflösung von 4128×3096 Pixel können sich sehen lassen, ein vierfacher Digitalzoom ermöglicht auch gestochen scharfe Bilder bei mittlerer Entfernung. Integrierte Kamerafunktionen sind: Auto, Schönes Porträt, Bestes Foto, Best Face, Sport, Sound & Shot, Drama, Animiertes Foto, HDR, Radierer, Panorama, 360°-Aufnahme, Golf. Gerade die 360° Aufnahmen haben mir es angetan, für mich eine ganz neue und vor allem einfache Art der Rundumaufnahme. Durch den Bildstabilisator und der Gesichtserkennung gibt es nahezu keine unscharfen Bilder mehr. An der Kamera habe ich absolut nichts auszusetzen.

Der S-Pen:

Sobald man den Stift aus dem Handy zieht ist man im „Schreibmodus“, ganz anders als die Stifte fürs Ipad zum Beispiel nimmt das Display die Befehls viel genauer auf. Man kann also wie mir einem richtigen Stift schreiben oder malen. Es gibt einige Apps die das geschriebene sofort digitalisieren, TOP.

 

FAZIT:

Nach einem Monat habe ich mich vollkommen an die Größe gewöhnt und möchte diese eigentlich nicht mehr missen, das Lesen macht einfach viel mehr Spaß, ohne Multi-Window-Funktion kann ich bestimmt auch nicht mehr arbeiten (wie auf dem PC kann man mehrere Fenster öffnen, beispielsweise kann eine Email geschrieben werden während man den Kalender geöffnet hat). Einkaufszettel oder Memos gehen mit dem Stift einfach viel schneller, die Kamera macht fast so gute Bilder wie meine Spiegelreflex und auch die Akkuleistung ist in Ordnung (bei voller Auslastung: telefonieren, surfen, fotografieren hält der Akku gut einen Tag). Im Großen und Ganzen das perfekte Handy.Bei einem Handy sollte die Telefonqualität natürlich auch erwähnt werden: Das Note 3 ist für mich aber eher ein Computer der auch telefonieren kann, bei dem was dieses Ding alles kann aber eher nebensächlich. Bei fast 15 cm am Ohr meide ich das direkte Telefonieren dieses geht aber mit bester Qualität für Sprecher und Empfänger und die Freisprechfunktion ist sehr auch gut – meist telefoniere ich im Auto mit der Freisprecheinrichtung. Als positive Punkte muss auch der austauschbare Akku der in 2-2 ½ Stunden wieder voll aufgeladen ist erwähnt werden sowie die wechselbaren SD Karten. Viele haben das Note 3 schlecht bewertet wegen der Reginalsperre, erstens wusste ich das bereits vor dem Erhalt und zweitens benötige ich diese nicht, somit auch keine große Aufmerksamkeit in meinem Bericht, kann das Geheule also nicht ganz verstehen.

Samsung Galaxy Note III & Gear im Test

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