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HP Spectre x360 Convertible Ultrabook

16. Juni 2017

Das Spectre

seite4 - HP Spectre x360 Convertible Ultrabookx360 Ultrabook

Spectre klingt zwar schwer nach dem neusten Teil der James Bond-Reihe, ist aber das stylishe Convertible von HP.

Spectre

Eigentlich sollte meine Frau das Notebook testen,  die hat aber ja bereits ihre ganze Mac-Kollektion und deswegen habe ich mir das Spectre unter den Nagel gerissen.

Spectre

Optik:

„Ist das hübsch, gib das wieder her!“ war die erste Reaktion meiner Frau beim Auspacken. Das Gerät kann sich aber auch wirklich sehen lassen. Das Spectre ist relativ leicht, es wiegt etwas mehr als ein Kilo, ist mit 13,9 mm sehr flach und durch den Korpus aus Aluminium wirkt es sehr hochwertig. Die Scharniere lassen sich ruckelfrei bewegen und so das Convertible problemlos in seine verschiedenen Modi bringen.

Die Haptik und das Design sind überzeugend und rechtfertigen den hohen Kaufpreis. Die Tasten nehmen die Fingerbewegungen flüssig auf und auch das Touchpad gibt Bewegungen sofort weiter. Anschlussmöglichkeiten könnte es etwas mehr haben, dazu aber später.

Dem Paket liegt auch eine Hülle aus Kunstleder bei, inklusive Befestigung für den Pen. Fast alle Hüllen des iPad Pro haben beispieslweise so eine Vorrichtung nicht und somit weiß ich nie genau wohin mit dem digitalen Stift… Pluspunkt für HP!  Hier mal die genauen Daten im Überblick:

  • Gewicht: 1.3 kg
  • Festplatte: 16GB RAM
  • Prozessor: Intel® Core i7-7500U 2.7 GHz
  • Anschlüsse: 3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI
  • Display: 13.3“Full HD (1920×1080 Pixel) mit IPS Technologie
  • Akku-Laufzeit: 12.8h
  • Betriebssystem: Windows® Home 64 Bit mit Windows Hello Fingerabdruck-Sensor

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Pen:

Der Stift liegt gut in der Hand und ist mit dem Modell von Odys in keinster Weise zu vergleichen. Man benötigt keine extra Software sondern kann sofort loslegen. Die zwei Tasten lassen sich wie linke und rechte Maustaste bedienen oder man kann sie sich ganz nach Belieben anpassen. Der Pen benötigt eine AAA-Batterie und gehört leider nicht zum vorhandenen Zubehör.
Man muss ihn extra ordern, bei amazon kostet das gute Stück momentan 64,85 Euro.

Zeitersparnis deluxe

Der Pen ist mehr als praktisch um sich schnelle Notizen oder in Formularen Anmerkungen zu machen. Ich bin wohl etwas ‚oldschool‘ und kann mich nicht ganz von meinen Zetteln und Stiften trennen. Papierzettel gehören jetzt aber der Vergangenheit an und das Beste ist, mein Gekritzel wird sogar digitalisiert und ich kann es anschließend weiter bearbeiten. Die Baupläne kann ich jetzt direkt auf digital bearbeiten und sogar Linien werden Dank des integrierten Lineals gerade.

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Cortana & die Gesichtserkennung:

Fingerabdruck? Gesichtserkennung? Will ich meine persönlichen Daten wirklich abgeben? Nein, auf keinen Fall! Die Neugier hat dann aber doch gesiegt und ich probiere es aus.  Ein neues Feature beim Spectre ist nämlich die Gesichtserkennung – heißt, sobald ich den Bildschirm öffne aktiviert sich die Kamera und scannt mein Gesicht. Erst habe ich das für unnötigen Mumpitz gehalten, nachdem ich aber gesehen habe wie schnell dieses Gimmick funktioniert war ich dann ganz angetan. So schnell kann ich gar kein Passwort eingeben oder Fingerabdruck scannen.

Bis der Rechner mein Gesicht endlich abgespeichert hat, benötigte es aber ein paar Versuche. Mit Hilfe von Cortana – der Windowsversion von Siri – finde ich aber schnell den Weg zur Installation. Ich sollte mich mittig vor den Bildschirm setzen und es wurde ein Bild gemacht. Einige Verbrecherfotos und Optimierungen später glückte das Entsperren dann aber tatsächlich in Sekundenschnelle und seitdem nutze ich nur noch Windows Hello.

Spectre

Akkuleistung & Sound:

Ein Hoch auf den Akku! Man schafft tatsächlich einen ganzen Tag mit dem Spectre zu arbeiten ohne das schlanke Gerät einmal aufladen zu müssen. Und ich meine wirklich arbeiten, also Powerpoints und andere akkufressende Progs bedienen, surfen, zeichen und abends sogar noch bei Netflix versumpfen. Respekt!

Wo Bang & Olufsen drauf steht ist auch Bang & Olufsen drin. Vier Lautsprecher und ein Audioverstärker sind in dem Gerät verbaut und liefern einen astreinen Klang.  Musikhören und Filme schauen machen mit dem satten Sound echt Spaß.

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Fazit HP Spectre x360:

Viel zu meckern gibt es eigentlich nicht! Die Akkulaufzeit überzeugt, das Design ist mehr als sehenswert, Zeichnen mit dem Pen fetzt richtig und die Übermittlung von geschriebenen Sätzen direkt in Word erleichtert mir meine Arbeit immens. Es fehlt ein Kartenslot und auch wenn drei USB 3.0 Schnittstellen ganz geil sind – es wäre noch Platz nache oben für weitere Ports.

Auch der Sound ist schön intensiv und hat einen guten Bass, somit kann ich auch meine Serien ausgiebig genießen. Das Gerät passt sich meinen jeweiligen Bedürfnissen an und ich würde es ganz klar weiterempfehlen. Die Optik und Leistung des Gerätes sprechen für sich und alle Programme laufen tadellos! Bei amazon kostet das schicke Teil momentan 1599,00 Euro.

Wie gefällt euch das Spectre?SpectreSpectre

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3 Kommentare

  • Antworten Svenb 29. Juni 2017 um 18:13

    Ich durfte auch mitmachen, doch leider hat der SPen bei mir nicht sauber funktioniert.
    Umso schöner zu sehen dass es anscheint die Ausnahme war.
    Toller Bericht!
    Grüße von
    Sven | Family-Approved

    • Antworten Sylvia 29. Juni 2017 um 18:16

      Lieber Sven,

      danke für deine Feedback. Das ist ja wirklich ärgerlich, bei uns hat der bis jetzt wirklich immer anstandslos funktioniert. Hast du einen Neuen bekommen? Gerade der Pen macht das Set ja komplett und das Arbeiten wirklich angenehm!

      Liebe Grüße,
      Sylvia

      • Antworten Svenb 30. Juni 2017 um 8:42

        Leider Nein.
        Hab auch mit HP gesprochen, der Stift ist wohl nicht mal auf dem Markt :D.
        Zudem ist ein witziger Faktor dass das Spectre garkeinen Aktiven Stift unterstützen soll.
        Alles ein wenig merkwürdig, mal sehen was dahin gehen noch in Zukunft passiert.
        Beste Grüße
        Sven|Family-Approved

    Was meinst du? :-)