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Katzen und Kinder: Tipps für das Zusammenleben

KinderundKatzen - Katzen und Kinder: Tipps für das ZusammenlebenKatzen und Kinder

Das sollte vor der Anschaffung beachtet werden.

Irgendwann taucht bei fast jedem Kind die Bitte auf: “Ich wünsche mir ein Haustier!” Ist es bei euch auch soweit und ihr überlegt, ob ihr eurem Kind den großen Wunsch erfüllen sollt? Jetzt ist Entscheidungshilfe gefragt – was spricht dafür, was dagegen, und vor allem, welches Tier soll es sein.

Katzen stehen hoch im Kurs, und das aus gutem Grund. Katzen sind verspielt und anhänglich, der Pflegeaufwand und die Kosten halten sich in Grenzen. Trotzdem ist es sinnvoll, wenn ihr euch genau informiert, was für ein gutes Zusammenleben von Katze und Kind wichtig ist.

Warum sind Katzen gute Haustiere für Kinder?

Katzen haben im Vergleich mit anderen Haustieren viele Vorteile. Beliebte Kleintiere wie zum Beispiel Hamster sind nachtaktiv und deshalb für Kinder nicht geeignet. Ein Hund braucht regelmäßig viel Auslauf im Freien. Bei Katzen sieht das anders aus: Eine Katze hat zwar durchaus ihren eigenen Kopf und lebt nach ihrem eigenen Rhythmus.

Wenn sie ihre Ruhe haben will, zieht sie sich zurück und schläft gern auch tagsüber ein Stündchen. Aber sie spielt auch gern, lässt sich streicheln und hat in der Regel ein sensibles Gespür für Stimmungen.

Wenn euer Kind mit einer Katze aufwächst, werden die beiden bald gute Freunde. Die Katze kann besonders bei Einzelkindern helfen, dass sich das Kind nicht alleine fühlt, sondern einen verlässlichen Gefährten hat.

katze3 - Katzen und Kinder: Tipps für das ZusammenlebenWichtige Regeln im Umgang mit der Katze

In der Eingewöhnungsphase solltet ihr Kinder und Katzen nicht alleine lassen. Kinder müssen lernen, wie man das Tier behandelt, und die Katze braucht ebenfalls Zeit, um sich an die neue Umgebung und an die Bewohner zu gewöhnen. Katzen lassen sich nichts gefallen. Wenn es ihnen zu viel wird, dass ein Kind an den Pfoten oder am Schwanz zieht, fahren sie schon mal die Krallen aus oder beißen zu.

Die Katze muss das Kind kennenlernen und umgekehrt. Dazu gehören Geduld und Einfühlungsvermögen. Außerdem sollen Kinder respektieren, wenn sich die Katze zurückzieht. Sie braucht einen Platz, an dem sie ungestört ist. Dafür ist zum Beispiel ein Katzenbett ideal. Am Bau des Katzenbettes können sich Kinder – je nach Alter – gern beteiligen.

Wenn die Katze frisst oder die Katzentoilette benutzt, sollte sie ebenfalls in Ruhe gelassen werden. Weist euer Kind außerdem darauf hin, dass die Katze am besten nur hochwertiges Katzenfutter bekommt und nicht mit Essen vom Tisch gefüttert wird. Bestimmte Speisen sind für Katzen unverträglich, deshalb sollte man das Betteln unterbinden und die Katze nicht mit Wurst oder anderen Dingen füttern.

Das Zusammenleben klappt auch gut, wenn die Katze schon im Haushalt lebt, wenn ein Baby geboren wird. Man lässt die beiden natürlich in den ersten Wochen nicht unbeaufsichtigt. Die Katze muss behutsam daran gewöhnt werden, dass ein neuer kleiner Bewohner in der Wohnung eingezogen ist. Ihr solltet auch dabei sein, wenn das Baby zu krabbeln beginnt.

Vor allem muss man vermeiden, dass die Katze eifersüchtig wird. Aufpassen solltet ihr auch, wenn sich die Katze ins Babybett legt. Ansonsten können sich größere Kinder gut mit der Katze beschäftigen, auch ohne Aufsicht. Wenn es der Katze zu viel wird, verschwindet sie an ihren Lieblingsplatz.

kinderundkatzen2 - Katzen und Kinder: Tipps für das Zusammenleben

Gibt es besonders kinderfreundliche Katzenrassen?

Die normale Hauskatze, auch als Europäisch Kurzhaar bekannt, ist gut geeignet. Ihr könnt euch aber auch für eine teure Rassekatze entscheiden. Für Kinder sind diese kinderfreundlichen Katzenrassen empfehlenswert:

  • Birmakatze
  • Devon Rex
  • Maine Coon
  • Perser
  • Ragdoll
  • Russisch Blau
  • Siam
  • Sibirische Katze
  • Türkische Angorakatze
Photo by Chewy on Unsplash 1024x683 - Katzen und Kinder: Tipps für das Zusammenleben

unsplash.com/@chewy

Ab wann kann ein Kind Verantwortung für eine Katze übernehmen?

Im Alter von sechs Jahren und darüber können Kinder selbst Verantwortung für die Hauskatze übernehmen, aber trotzdem unter elterlicher Kontrolle. Startet mit kleinen Aufgaben, zum Beispiel dem regelmäßigen Bereitstellen von Futter und Wasser. Das Säubern der Katzentoilette ist keine besonders beliebte Arbeit, Kinder können aber dabei helfen.
Gern wird das Bürsten des Fells übernommen, dies genießen die meisten Katzen sehr.

Pflege und Kosten: Was die Katze unbedingt braucht und was sie kostet

Bei einer Rassekatze können die Anschaffungskosten sehr hoch sein. Viel günstiger ist eine junge Hauskatze aus dem Tierheim oder von einem Bauernhof. Zu den Kosten bei Beginn der Katzenhaltung gehört eine Entwurmung und später, wenn die Katze alt genug ist, die Kastration.
Außerdem müssen einige Utensilien angeschafft werden: Die Katze braucht eine Katzentoilette, einen Kratzbaum, Katzenspielzeug, eine Kuschel- und Schlafhöhle, eine Haarbürste (bei Langhaarkatzen) und eine Krallenschneidezange.
Das Schneiden der Krallen ist bei jungen Katzen meist nicht nötig, wenn ihr der Fellnase gute Kratzmöglichkeiten bietet, dann sollten die Krallen keine extra “Kur” benötigen. Und falls doch,  lasst euch das am Besten vorher von einem Tierarzt zeigen.

Der laufende Unterhalt ist relativ preiswert. Gutes Katzenfutter ist erschwinglich. Katzenexperten raten des Weiteren zum Abschluss einer Krankenversicherung, denn Behandlungen beim Tierarzt können sehr teuer werden. Mit Katzengras und dem ein oder anderen Karton, macht ihr die Katze im Nu glücklich und bietet ihr immer neue, aufregende Schlaf- und Spielplätze.

Habt ihr noch Tipps oder Fragen zum Zusammenleben mit Katzen?katze - Katzen und Kinder: Tipps für das Zusammenleben

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2 Kommentare

  • Rahel
    8. Februar 2022 um 8:07

    Wir haben uns am Wochenende zwei Katzen aus dem Tierheim geholt. Allerdings haben wir keine Kinder. In dem Fall auch besser, weil unsere Fellnasen sind sehr scheu und verstecken sich viel, da ist Geduld gefragt. Finde ich schon sehr schwierig, für ein Kind wahrscheinlich noch schwerer. Aber meine Nichten wachsen mit Hunden und Katzen auf und lieben Tiere. Sogar meine Schildkröte mögen sie sehr gerne 😀

    Antworten
    • Sylvia
      8. Februar 2022 um 11:31

      Hey Rahel,

      ach ich freue mich immer so, wenn Tierheimtierchen “gerettet” werden und dann auch noch direkt zwei Fellnasen. Katzen gehören in meinen Augen fast immer zusammen und so ist die Eingewöhnung ja auch viel einfacher. Dann drücke ich ganz fest die Daumen, dass sich die zwei Miezies schnell zuhause fühlen und ganz viel Vertrauen fassen.
      In eurem Fall würde es ein Kind sicher echt noch schwieriger für die Miezen machen… Ich bin gespannt, wie es weiter geht.
      Liebe Grüße
      Sylvia

      Antworten

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