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Miele Blizzard CX1 Staubsauger

24. September 2017

Blizzard Staubsauger

Blizzardvon Miele

Blizzard klingt nach viel Power. Mal sehen wie gut der beuttellose Sauger durchs Haus fegt.

Nachdem wir mittlerweile echt viele Staubsauger testen durften, sind wir leider trotzdem im Bereich der beuttellosen Sauger noch nicht überzeugt. Bei meinem Bloggerkollegen Danny habe ich die Version von Miele zum ersten Mal gesehen und da er immer noch zufrieden ist, habe ich zugeschlagen. Fast 280,00 Euro kostet das Modell – nicht wenig aber es hat sich gelohnt.

Verpackung & Zusammenbau Miele Blizzard:

In dem riesigen Paket steckt so einiges. Neben den Einzelteilen des Staubsaugers befinden sich auch allerhand Düsen im Karton. Damit der Sauger auch jedem Boden gerecht werden kann, sind neben der Universalbodendüse und der Zubehörhalterung noch folgende Exemplare im Lieferumfang:

  • Universalbodenbürste
  • Polsterdüse
  • Fugendüse
  • Ritzendüse

Erfreulicherweise kann man den Sauger ganz ohne Anleitung zusammenstecken und somit sofort lossaugen.

Blizzard

Optik Miele Blizzard:

Der Wirbelwind ist optisch eher schlicht gehalten. Oben weiß unten schwarz und ein paar graue Elemente. Im Vergleich zu dem sonst etwas angestaubten Mieledesign ist dieses Modell ziemlich modern. Es gibt auch nur zwei Knöpfe und einen Regler – mehr braucht es ja auch nicht. Neben Powerschalter und Kabelrückholknopf kann die Saugleistung vierfach geregelt werden. Auf vollen Schub ist da echt Kraft dahinter und man muss aufpassen nicht aus Versehen zum Beispiel eine Decke einzusaugen. Teppiche bekommen wir in der Max-Stellung doppelt so schnell sauber wie mit dem alten Sauger. Das Hundebett hingegen benötigt nur die minimale Stufe um Sand oder Haare einzusaugen.

Der Sauger ist hochwertig verarbeitet, das Material nimmt uns aber alles übel. Bereits nach zweimal Staubsaugen waren der Korpus und die Bürste übersät mit Furchen und Kratzern. Vorallem die Düse muss leiden – beim Saugen unter Schränken verewigt sich jede Ecke und Kante im Plastik.

Satte PowerBlizzard

Handling & Saugleistung Miele Blizzard:

Die Rollen laufen ganz gut, allerdings schaffen sie es nicht über das eigene Kabel zu rollen. Das ist echt etwas nervig- jedes mal zottel ich am Sauger mit wenig Erfolg. Am Ende hebe ich den Blizzard natürlich wieder über das Kabel. Wie man auf dem Foto sehen kann, sind die Röllchen wirklich winzig – sie sind fast genauso hoch wie das Kabel und kommen deswegen wohl nicht mühelos über ein Hindernis. Ich sauge also mit dem Blizzard in der einen Hand und dem Saugrohr in der anderen. So bin ich einfach schneller unterwegs und muss mich nicht ärgern.

Richtig praktisch hingegen ist der Eco Comfort-Handgriff mit Saugpinsel. Wie der Name schon sagt, liegt der Griff komfortabel in der Hand und die Bürste lässt sich durch Druck auf den Schieber ausfahren. Ich muss also keinen Aufsatz suchen, sondern kann den Ausatz ganz ohne Umstecken sofort nutzen.

Blizzard

Blizzard

Teppichsaugen muss man üben

Klingt komisch, ist aber tatsächlich so. Wir haben nahezu keine Teppiche – einen vor der Couch, Sisalstufen auf der Treppe und im Eingangsbereich einen Schmutzabtreter. Die Reinigung ist hier echt anfangs etwas knifflig. Der Blizzard saugt sich nämlich regelrecht am Material fest. Heißt, man muss mit Kraft über den Teppich fahren – Hin- und Herfahren klappt auch nicht, sondern nur das Abziehen in eine Richtung. Man kann natürlich auch die Power minimieren, dann kommt man aber nicht so schnell zum Erfolg.

BlizzardReinigung Miele Blizzard:

Da der Behälter transparent ist, kann man immer direkt von außen an der Füllstandsanzeige sehen, ob man Entleeren muss oder nicht. Ist der Behälter voll, kann man ihn am Griff einfach nach oben ziehen und zum Müll tragen. Solange man nicht den gelben Knopf gedrückt hat, entweicht aus dem Eimer keinerlei Staub oder Dreck.

„Click2open“- Funktion

Am besten draußen über der Mülltone auf das gelbe Köpfchen drücken und schon öffnet sich der untere Teil des Behälters. Mit einer mittelmäßigen Staubwolke fällt der gesamte Inhalt in die Tonne, kurz Abklopfen und schon ist der Behälter wieder einsatzbereit. Das Einsetzen in den Sauger ist mehr als einfach, nichts verhakt sich und man muss auch nicht auf den richtigen Winkel achten.

Man sollte aber immer darauf achten, dass der Behälter völlig trocken ist und man auch kein Wasser einsaugt. Sonst wird das nämlich eine ganz schöne Sauerei. Ich habe kürzlich etwas feuchte Erde eingesaugt und das Ergebnis war ein völlig verklebter Behälter, der sich nur mühsam reinigen lies.

„ComfortClean“- Funktion:

Spezielle Sensoren überwachen den Zustand des Feinstaubfilters. Die ComfortClean Funktion reinigt bei Bedarf den Filter dann ganz automatisch und nach ein paat Sekunden kann weitergesaugt werden. Hat man das Gefühl, den Sauger selbst reinigen zu wollen, kann man auch auf die entsprechende Tasten drücken. Das Gerät klackert dann ein paar Mal, schlägt den Filter aus und ist wieder einsatzbereit.

Blizzard

Fazit Miele Blizzard:

Die Saugleistung ist wirklich toll – obwohl der Blizzard „nur“ 900 Watt hat, kann er es definitiv mit unserem Haushalt aufnehmen. Mit zwei Katzen und einem Hund ist das Dreckaufkommen um einiges höher und somit muss ein Staubsauger schon viel Leistung haben.

Die Reinigung geht schnell und einfach – ist umweltfreundlich und verursacht keine zusätzliche Kosten.

Bei Amazon kostet der Sauger momentan 258,00 Euro – sicherlich eine Hausnummer, aber wir finden den Preis gerechtfertigt. Die Verarbeitung ist sehr gut und macht den Anschein, als hätte man viele Jahre  keine Sorgen. Die Länge des Rohrs lässt sich wunderbar einstellen und so kann auch mein Mann mit über 1,90 m Größe entspannt Saugen. Die Lautstärke finden wir völlig ok – leise ist der Miele aber sicher nicht.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Düsen alle direkt im Sauger verstaut werden. So sind sie immer griffbereit und man muss sie nicht erst suchen.

Kritik gibt es aber auch! Am meisten stört mich, dass die Rollen nicht über das Kabel rollen. Zudem ist der Radius zu klein – das Kabel hat eine Länge von 6,5 Meter und das ist entschieden zu kurz. Sauge ich das Treppenhaus, schaffe ich es nicht von oben bis unten ohne den Strom umzustecken. Der Staubsauger ist auch ganz schön schwer – das Stufenabsaugen gleicht einem leichten Workout. Das Material ist nach sieben Monaten ganz schön mitgenommen – viele tiefe Kratzer und Schrammen schmücken nun den Blizzard.

Trotzdem würde ich das Gerät sofort wieder kaufen und einen Wimpel für den besten beutellosen Sauger verleihen. Es gibt jetzt auch schon ein neueres Modell – dieses kostet gerade 339,00 Euro und noch habe ich – außer der geringeren Wattzahl – keine großen Unterschiede erkennen können.

Wäre dieser Sauger etwas für euch?Blizzard

 

 

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2 Kommentare

  • Antworten Danny 24. September 2017 um 14:56

    Hey Sylvia,

    wir lieben das Teil auch immer noch. Zusammen mit unserem AEG Akku-Sauger bildet er das perfekte Reinigungsduo in unserem Haushalt :-).

    Lieben Gruß,
    Danny

    • Antworten Sylvia 24. September 2017 um 15:55

      Lieber Danny,

      meine Putzfee ist auch völlig angetan von dem Gerät. Akkusauger haben wir auch, aber die schaffen meist nur den „leichten“ Dreck…
      Liebe Grüße zurück,
      Sylvia

    Was meinst du? :-)