Haushaltsgeräte Kaffeemaschinen & Co

kaave Mokkamaschine von Fakir

kaave kaaveMokka auf Knopfdruck

kaave ist ein Gerät, mit dem sich Mokka ganz einfach in wenigen Minuten zubereiten lässt.

Für alle die Mokka nur als Farbe kennen, es gibt da auch noch ein Heißgetränk 🙂 Dafür braucht man keinen Filter oder ähnliches, dafür aber Zucker und Gewürze. Ja, es handelt sich noch um Kaffee und zwar einen sehr aromatischen.

Normalerweise braut man das Kaffeesüppchen in einem Topf, gerade in der Türkei ist der Mokka und die rustikale Zubereitung sehr beliebt. Die Topfvariante hat aber ihre Tücken, denn man muss genau den richtigen Moment abpassen und darauf achten, dass der Kaffee nicht verbrennt oder überläuft.

Verpackung & Inhalt:

In viel Plastikfolie eingewickelt findet man neben der Maschine noch einen Messlöffel, sowie diverse Anleitungen. Das Gerät ist sehr kompakt und macht auf den ersten Blick einen hochwertigen Eindruck. Das Design ist schlicht und mit nur einem Knopf scheint die Bedienung sehr einfach zu sein. kaave

Optik kaave:

Wir durften das Modell in der Farbe weiß testen und hier habe ich den ersten Kritikpunkt, auch wenn es nur ein kleiner ist. Die Front ähnelt eher einem Creme- oder Muschelweiß, heißt, die Farbe hat einen leichten gelb-rosa Touch und den muss man mögen. Zu meinen anderen weißen Geräten passt die kaave somit nicht einhundertprozentig. Ansonsten ist kein Schnickschnack an der Maschine, was ich echt gut finde. Das Kabel könnte etwas länger sein, lässt sich aber gut im hinteren Teil verstauen. Durch die minimalistische Optik und die recht kleine Größe wirkt die kaave nicht aufdringlich, sondern integriert sich gut. Wäre sie reinweiß, hätte ich optisch keinerlei Kritikpunkte.

Handling kaave:

Neben der Anleitung gibt es auch ein kleines Kärtchen, das die Basics der schnellen Zubereitung grafisch erklärt. Ein Pluspunkt, ich bin ja leider notorischer Anleitungs-nicht-Durchleser und somit kann es direkt losgehen. Die Kanne bis zur Markierung mit kaltem Wasser füllen und je nach Intensität Kaffee zugeben. Die Wassermenge für vier Getränke lässt erahnen, dass die Tässchen unverschämt klein sein müssten um voll zu werden und somit gibt es die doppelte Menge pro Person.
Man kann aber auch weniger Wasser und Kaffee in das Kännchen geben – die Empfehlung ist ein Messlöffel Kaffeemehl pro Tasse und genauso viel Zucker.

Zucker? Ja, auf jeden Fall!

Normalerweise trinken wir unseren Kaffee ohne Süßungsmittel, wir wollten uns aber mal überraschen lassen und haben genau nach Anleitung das weiße und schwarze Pulver in den Behälter gegeben. Mit einem Holz- oder Plastiklöffel umrühren, die Kanne in die Maschine stellen und auf den Knopf drücken. Das Stromkabel natürlich vorher einstecken 😉 Dann leuchet der obere Knopf auf und signalisiert einem quasi ihn zu betätigen.  Je nach Wassermege beträgt die Kochzeit zwischen 50 Sekunden für eine Tasse und maximal 3,5 Minuten  für vier Tassen. Das regelt die Maschine aber alles von selbst und dank „Luminasense“-Technologie schwappt nichts über. Hier mehr Infos über das System.

kaave

Reinigung kaave:

Die Kanne kann man ganz leicht unter fließendem Wasser reinigen und mit einem Lappen nachwischen. Sie darf nicht in die Spülmaschine und auch von aggressiven Reinigungsmitteln und Scheuerschwämmchen sollte man Abstand halten.

Pimp my Mokka

Richtig lecker sind auch die verschiedenen Abwandlungen des Getränks. Mit frisch gemahlenem Kardamon oder Zimt bekommt der Kaffee gleich eine ganz ander Note. Mit einer Kugel Vanilleeis wird aus dem Mokka das perfekte Dessert – Schoki soll wohl auch schmecken. Probiert auch mal Rum oder Kakao. 😉 Da geht echt einiges… Der Kaffeesatz bleibt auch tatsächlich am Boden und man hat keine Brösel im Mund.

Je feiner das Kaffeemehl, desto besser schmeckt der Koffeinkick. Wir haben das Getränk auch mit normalem Kaffee zubereitet, der Mokka von Caffe Vergnano war geschmacklich aber ganz klar unser Favorit.

kaavekaavetext - kaave Mokkamaschine von Fakir

Fazit kaave:

Geschmacklich sind wir völlig geflashed. Ich hätte nie gedacht, dass mir Kaffee mit Zucker so gut schmecken würde. Die Zubereitung sowie Reinigung gehen auch schnell und einfach, auch wenn die Kanne bereits nach wenigen Malen im Betrieb Gebrauchsspuren zeigt. Der Kaffee kocht auch nicht über, außer man hält sich nicht an die maximale Wassermenge – dann schwappt doch ein wenig über den Rand. Die Spuren lassen sich mit einem feuchten Lappen aber schnell wieder eliminieren und die Maschine sieht aus wie neu.

Leider hat das Gerät – auch nach mehrmaliger Anwendung – einen chemischen Plastikgeruch. Ich bin da sicherlich empfindlich, aber in dieser Preisklasse sollte das nicht vorkommen. Auf den Plastikfüßchen steht die Maschine zwar fest, trotzdem macht die Verarbeitung insgesamt eher den Eindruck, als würde es sich um ein Gerät der mittleren bis unteren Preisklasse handeln.

Bei amazon würde das gute Stück um die 100 Euro kosten – je nach Farbe variieren momentan die Preise. Es gibt zwar eine Abschaltautomatik, trotzdem fänden wir einen Knopf ganz praktisch.  Um die Beschichtung nicht zu beschädigen, darf man nur mit einem Holz- oder Plastiklöffel im Kännchen rühren, so einen hätten wir uns im Zubehör gewünscht.  Wir mussten also erst einen „Umrührer“ kaufen. Insgesamt überwiegen aber die positiven Punkte, leider sind wir jetzt nur noch üblere Kaffeeopfer geworden 😀

Schaut doch auch mal bei Danny vorbei, der durfte die Maschine auch testen und verlost bis 4. Februar 2017 sogar ein Exemplar.

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kaave

Das Produkt wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür 🙂

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10 Kommentare

  • Reply
    Vesna
    28. Januar 2017 at 16:03

    Wie interessant. Einen türkischen Mokka trinken wir ab und zu an, aber traditionell zubereitet auf dem Herd. Die Maschine ist mir neu, das kenne ich gar nicht. Danke fürs zeigen!
    Liebe Grüße
    Vesna

    • Sylvia
      Reply
      Sylvia
      28. Januar 2017 at 18:44

      Liebe Vesna,

      auf dem Herd haben wir den auch immer wieder mal gemacht, allerdings war das ab und an echt eine Sauerei. Mit der Maschine ist es schon komfortabler 🙂
      Liebe Grüße,
      Sylvia

  • Reply
    wir-testen
    28. Januar 2017 at 16:32

    Ich finde, die Maschine hört sich sehr gut an, allerdings habe ich bisher nicht regelmäßig Mokka getrunken, obwohl er mir sehr gut schmeckt.
    Viele Grüße

    • Sylvia
      Reply
      Sylvia
      28. Januar 2017 at 18:46

      Bei uns gab es den auch eher selten, vor allem da ich ein Fan von großen Kaffeetassen und Mengen bin. Das ist eher so ein Ersatz für Kuchen, momentan noch jeden Tag 😀
      Viele Grüße zurück 🙂
      Sylvia

  • Reply
    shadownlight
    28. Januar 2017 at 17:17

    Hey, ich finde die Maschine wirklich sehr interessant. Der Mokka schmeckt sicherlich toll!
    Liebe Grüße!

    • Sylvia
      Reply
      Sylvia
      28. Januar 2017 at 18:45

      Der schmeckt bisschen wie Pocket Coffee 😀 Echt lecker ^^
      Liebe Grüße zurpck und ein schönes Wochenende,
      Sylvia

  • Reply
    Danny
    28. Januar 2017 at 19:54

    Hey Sylvia,

    uns gefiel sie ja auch sehr gut :-). Dann lasst Euch den Mokka mal weiterhin schmecken.

    LG,
    Danny

    • Sylvia
      Reply
      Sylvia
      29. Januar 2017 at 12:21

      Lieber Danny,

      vielen Dank, ihr auch 😉 Ich habe auch schon wieder Lust auf ein kleines Tässchen.
      Einen schönen Sonntag und liebe Grüße,
      Sylvia

  • Reply
    Unsere Testküche
    30. Januar 2017 at 7:35

    Es klingt echt lecker, aber ich glaube eine extra Maschine würde ich mir dafür nicht anschaffen 😀 trotzdem hätte ich jetzt ziemlich Lust auf einen Mokka!
    Liebe Grüße Hannah

  • Reply
    Kathy Leonia
    1. Februar 2017 at 9:01

    omomm I am hungry now:D looks so delicious;) ) follow;) now waiting for U:)

Und was meinst du?