Technik Wohnen

Schutz vor Einbrechern – aber wie?

12. Mai 2017

Effektiver Schutz

Schutzvor Einbruch?

Schutz ist so ein großes Wort – doch mit den richtigen Mitteln kann man sein Zuhause sicherer machen.

Vor ein paar Wochen wurde bei unseren Nachbarn eingebrochen. Die Täter haben das Gitter vor den Kellerfenstern mit einem Wagenheber auseinander gebogen, die Scheibe eingeschlagen und sich so einen Weg ins Haus verschafft. Viel geklaut haben sie nicht, das Schlafzimmer wurde durchwühlt und Schmuck entwendet. Laptop und andere technische Gegenstände wurden außer Acht gelassen. Es war wohl ein „schneller Bruch“ an einem Samstagnachmittag. Die Nachbarn waren nur 45 Minuten beim Einkaufen  –  in der Hoffnung auf Geld oder kleine Wertgegenstände nehmen die Täter wohl das Risiko entdeckt zu werden in Kauf.

Unser Haus hat die gleiche Vergitterung und ich habe mich bis jetzt damit immer ganz sicher gefühlt. Bis jetzt! Die entwendeten Sachen sind bei einem Einbruch das kleinste Problem – das ungute Gefühl im Kopf und die Unsicherheit sind viel schlimmer.

Die Rate der Vorfälle steigt leider massiv an, die GDV hat im Einbruch-Report 2016 die Zahlen wie folgt zusammengefasst:

Allein in den letzten fünf Jahren haben Einbrüche um über 30 Prozent zugenommen, der Schadenaufwand um über 50 Prozent. 2014 waren es 150.000 Einbrüche, die Versicherungsleistung betrug 480 Millionen Euro. „Einbrechern wird es in Deutschland immer noch zu leicht gemacht“, sagt der Vorsitzende der GDV-Geschäftsführung, Jörg von Fürstenwerth. „Dies liegt unter anderem daran, dass die in Fenster und Türen eingebaute Sicherungstechnik oft nicht mehr auf dem neuesten Stand ist.“

Wie verhalte ich mich bei einem Einbruch?

Ruhe bewahren, die Polizei anrufen und die Versicherung benachrichtigen. Für die Spurensicherung am besten alles so lassen wie es ist und nichts wegräumen. Die Polizei bietet auch einen sogenannten Gefahrencheck an und weist euch in eurer Wohnung auf mögliche Schwachstellen hin.

Schutz

Was ist der beste Schutz ?

Damit es bei uns erst gar nicht soweit kommt, ist jetzt Handeln angesagt. Sicherlich bringt es schon mal viel, wenn das Haus oder die Wohnung bewohnt aussehen. Licht schreckt den „schnellen Dieb“ auf jeden Fall schon mal ab. Doch was mache ich wenn das nicht reicht?

Wir wollen aus unserem Zuhause ein Smart Home machen und zudem die Sicherheit erhöhen. Also die Möglichkeit haben, mit dem Handy das Licht einschalten zu können und gleichzeitig das Haus zu überwachen. Wir haben uns einige Anbieter angesehen und viele dieser Alarmanlagen basieren auf einer Weiterleitung des Alarms über eine SIM-Karte. Genau das wollen wir aber nicht und sind auf das Bundle von Blaupunkt gestoßen. Die Beschreibung des Produkts entspricht genau unseren Anforderungen:

Die Einbruchszahlen der letzten Jahre geben Anlass zur Sorge: Alle drei Minuten passiert in Deutschland ein Einbruch. Einbrecher lassen sich im Normalfall durch Alarmsysteme in die Flucht schlagen oder abschrecken. Schützen Sie Ihr Zuhause und Ihre Liebsten mit der neuen Blaupunkt Q3000, dem professionellen Alarmsystem, das Ihr Zuhause zusätzlich um Smart Home-Funktionen erweitert. Mit der Q-Serie ist es nicht nur möglich, sich umfassend vor Gefahren zu schützen (auch Brand und Wasserschäden). Sie können auch Elektrogeräte und Heizungen per App steuern und flexibel automatisieren. Die IP-Kamera IPC-S1 ist in das System integrierbar und rundet die Überwachungsfunktion ab – per Livestream sehen Sie damit jederzeit, was zuhause los ist. Das Q-Serien System ist zusätzlich kompatibel mit Philips Hue Lampen und LED-Streifen.

SchutzDas ist im Starter-Kit:

Gut verpackt finden wir neben der Anleitung und zwei „Abschreckungs-Aufklebern“ folgende Teile im Karton:

  • IP-Alarmzentrale mit integrierter Sirene
  • PIR-Kamera (Bewegungsmelder mit Fotofunktion)
  • Tür/Fenstersensor
  • Fernbedienung
  • Batterie & Montagematerial

Alle Teile wirken qualitativ hochwertig und sind gut verarbeitet, es riecht nichts nach Plastik oder anderen unangenehmen Gerüchen. Die Schnellstartanleitung ist mit vielen farbigen Bildern bestückt und wirkt schon auf den ersten Blick leicht verständlich.

SchutzSchutz

 

Erster Eindruck Einbruchs-Schutz Blaupunkt Q3200:

So blöd das klingt, aber alleine durch die Aufkleber und die Sirene, fühle ich mich schon sicherer. Da sieht man mal was die Psyche so alles mit einem anstellen kann. Beide Kellerfenster ziert nun ein „Warnaufkleber“ und an der Front unseres Hauses hängt – für alle sichtbar – die große Sirene. Unsere Nachbarn haben alle ihre Fenster mit Rolläden nachgerüstet und die im Keller zusätzlich vergittert. Mir reicht das nicht aus, ich will mein Haus überwachen können wenn ich nicht da bin und eine zusätzliche, steuerbare Absicherung. Das Starter-Kit kostet bei amazon momentan 415,78 Euro und auf die genauen Funktionen gehen wir im nächsten Beitrag näher ein.

Dann zeigen wir euch zudem, wie man die Alarmanlage installiert und was es für zusätzliche Produkte gibt. Wir erklären euch die App, wie das Zubehör integriert werden kann und ob man auch mit nicht ganz so viel technischen Hintergrundwissen mit der Alarmanlage klarkommt.

Welche Maßnahmen trefft ihr für den Schutz eures Zuhauses?SchutzSchutz

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3 Kommentare

  • Antworten shadownlight 12. Mai 2017 um 17:49

    Hey, ich finde so eine Anlage heutzutage sehr wichtig.
    Danke fürs Vorstellen.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!

  • Antworten Blaupunkt Smart Home Security Visual Monitoring Set 31. Mai 2017 um 16:23

    […] haben euch im letzten Beitrag das Starterset ja bereits vorgestellt und nun geht es an den Aufbau und die Einrichtung. Preise und […]

  • Antworten Blaupunkt Smart Home Alarm Zubehör - kurzvor Produkttests 14. August 2017 um 8:45

    […] unseren Nachbarn sind die Einbrecher über die Kellerfenster ins Haus gekommen, sie haben die Gitter auseinander gebogen und die […]

  • Was meinst du? :-)